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PRODUKTIONPROZESS

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Das Recycling der Abfälle ist ein komplexer Prozess und wird von erfahrenem und qualifiziertem Personal durchgeführt.

Die Regenerationsaktivität gliedert sich in 4 Folienbehandlungslinien (Schleifen, Waschen, Trocknen) und zugehörige 5 Extruder. Als Rohstoff werden 4 Abfallarten verwendet:

  • Schwarze landwirtschaftliche Folien

  • Landwirtschaftliche Gewächshausfolien

  • Schläuche

  • Industrielle Folienverpackungen

Das finale Produkt ist ein homogenes LD-PE Granulat entsprechend der Norm UNI 10667/2010.

Der Herstellungsprozess lässt sich wie folgt zusammenfassen:

LAGERUNG

Das von den Sammelstellen gelieferte Material wird, nach sorgfältiger qualitativer Prüfung, entsprechend der Art des Polyethylens getrennt gelagert.


Der Schichtführer ordnet die Polyethylenbestände auf die jeweiligen Produktionsschichten zu und achtet dabei auf die Einheitlichkeit von Farbe, Dicke und den Anteil an Verunreinigungen.

ZERKLEINERUNG

Die Bediener entfernen die Verunreinigungen und sortieren das Material, bevor sie es in die Waschanlage geben.  

 

Während dieser Phase wird das Polyethylen stark zerkleinert, um eine bessere Handhabung des Materials während der folgenden Prozesse zu ermöglichen.


Unsere Zerkleinerungsmaschinen sind so eingestellt, dass sie die Waschanlagen je nach Art des eingehenden Materials beschicken.

WASCHEN

Das geschredderte Material wird dann in eine Vorwaschanlage gegeben und anschließend geschleudert und in Mühlen gemahlen.

 

Abschließend wird das Material in die Waschtanks geleitet, wo es von den restlichen Fremdkörpern getrennt wird.

Das Material wird mit Wasser gewaschen, welches im Anschluss physikalisch, chemisch und biologisch aufbereitet wird, so dass es im selben Prozess wiederverwendet werden kann

TROCKNUNG

Nach dem Waschen hat das Material einen hohen Feuchtigkeitsgehalt und wird durch Pressen und Trocknen getrocknet. ​

 

Nach dem Trocknen wird das Material sortenrein in den Extruder gegeben.

EXTRUSION UND
GRANULATION

Der Granulierungsprozess erfolgt durch den Durchlauf des Materials durch zwei Inline-Extruder, die eine doppelte Entgasung und eine doppelte Filtrierung garantieren, wodurch eine konstante und gleichmäßige Qualität des Materials gewährleistet wird. 

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DAS LABOR

Nach der Herstellung wird das Granulat einer Beurteilung durch die Qualitätskontrolle unterzogen, um die Einhaltung der Norm UNI 10667/2010 sicherzustellen.

 

Das Granulat wird dabei den folgenden Analysen unterzogen:

  • Sichtkontrolle (Verunreinigung, Farbe, Homogenität)

  • Folientest mit Blasextruder

  • Dichtemessung

  • Schmelzflussindex

  • Scanning Kalorimetrie

  • Restfeuchte

​Das Labor ist mit den geeigneten Apparaturen ausgestattet, um eine Selbstkontrolle des gereinigten Abwassers und des aus dem Reinigungsprozess stammenden Schlamms durchzuführen. Zu den wichtigsten Analysen gehören:

 

  • Temperatur

  • pH-Wert

  • CSB

  • Chloride und freies Chlor

  • Nitrite und Nitrate

  • Trübung und Schwebstoffe

  • Sedimentation

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